Hautprobleme
Leider sind Hautprobleme häufig. Ein Hautproblem kann durch eine Nahrungsmittelüberempfindlichkeit verursacht werden. Meist handelt es sich dabei um eine Überempfindlichkeit gegenüber einer bestimmten Eiweißart (zum Beispiel Rinder- oder Hühnereiweiß). Dabei handelt es sich um Proteine, die in vielen Nahrungsmitteln vorkommen. Entgegen der landläufigen Meinung sind Glutenunverträglichkeiten oder Überempfindlichkeiten gegenüber Duft-, Farb- und Geschmacksstoffen bei Haustieren sehr selten.
Ihr Tierarzt empfiehlt möglicherweise, eine andere Futtersorte für Ihr Haustier auszuprobieren. Es gibt sogenannte Eliminationsdiäten, bei denen die komplette Nahrung für 4 bis 6 Wochen durch ein Futter ersetzt wird, das eine für Ihr Tier unbekannte Proteinart enthält (zum Beispiel Enten- oder Insektenprotein).
Übergewicht
Bis zu 35 % der Hunde und Katzen in den Niederlanden sind übergewichtig. Übergewicht ist daher nicht nur eine Wohlstandskrankheit des Menschen, sondern betrifft auch unsere Haustiere. Wie beim Menschen birgt dies auch für Tiere erhebliche gesundheitliche Risiken. Übergewichtige Hunde und Katzen haben ein höheres Risiko, an Diabetes, Gelenkproblemen und Hautproblemen zu erkranken und haben ein geschwächtes Immunsystem. Möchten Sie mehr über Fettleibigkeit und Tipps zur Vorbeugung von Fettleibigkeit lesen? Dann schauen Sie sich die Website des LICG an.
Um Ihr Tier bei der Gewichtsabnahme zu unterstützen, bieten wir spezielle Diätfutter an. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die Inhaltsstoffe enthalten, die die Fettverbrennung anregen. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass Ihr Hund/Ihre Katze schneller ein Sättigungsgefühl verspürt und somit weniger frisst. Möchten Sie Tipps zur Gewichtsabnahme Ihres Haustieres oder benötigen Sie eine Anleitung für ein Abnehmprogramm? Kommen Sie gerne vorbei, um Ihr Tier zu wiegen und zu besprechen.
Blasenprobleme (Blasenkiesel)
Blasenprobleme oder Probleme mit Sand und/oder Steinen können ein Grund sein, die Ernährung Ihres Tieres umzustellen. Die richtige Ernährung ist ein wichtiger Weg zur Lösung von Problemen, vor allem aber zur Vorbeugung. Beschwerden im Zusammenhang mit der Blase sind vielfältig. Viel trinken und urinieren, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Urinieren, verminderter Appetit oder Lecken des Penis könnten Symptome dafür sein, dass etwas nicht stimmt. Auf Blasengrieß ausgerichtete Diätfuttermittel enthalten oft weniger Eiweiß, Magnesium und Phosphat. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass der pH-Wert (Säuregehalt) des Urins sinkt. Glauben Sie, dass Ihr Hund oder Ihre Katze Blasenprobleme oder Blasengrieß hat? Nehmen Sie bitte Kontakt mit der Praxis auf.
Nierenprobleme
Bei bestimmten Hunde- und Katzenrassen besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Nierenfunktionsstörung. Schätzungsweise erkrankt etwa jede dritte Katze im Laufe ihres Lebens an einer Form von Nierenversagen. Die Nieren haben eine wichtige Filterfunktion und filtern Eiweiße aus unserem Blut und scheiden diese über den Urin aus. Tiere mit eingeschränkter Nierenfunktion können dies nicht mehr richtig tun. Dies führt dazu, dass sich Giftstoffe im Körper ansammeln, die normalerweise über den Urin ausgeschieden werden. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, übermäßiges Trinken und Urinieren, Erbrechen und/oder Durchfall oder Mundgeruch. Ein wichtiger Teil der Behandlung von Nierenversagen ist die Verabreichung einer eiweiß- und phosphatarmen Ernährung. Dadurch wird die Nierenbelastung verringert und sie haben die Möglichkeit sich zu erholen.
Magen-Darm-Probleme
Magen-Darm-Beschwerden bei Hunden und Katzen können sehr vielfältig sein. Zu den häufig beobachteten Symptomen gehören Durchfall, schleimiger Stuhl, Blähungen, Bauchschmerzen, Erbrechen und/oder Gewichtsverlust. All dies könnte darauf hinweisen, dass Ihr Hund/Ihre Katze an einem Magen-Darm-Problem leidet. Nach einer ausführlichen Untersuchung und eventuellen weiteren Recherchen kann eine Ernährungsumstellung Ihres Tieres notwendig sein. Es gibt spezielle Diäten (sogenannte Leichtverdauliche Diäten). Diese sorgen dafür, dass der Darm nahezu alle Bestandteile aufnimmt. Dadurch bleiben nur wenige unverdauliche Bestandteile im Darm zurück, die wiederum zur Quelle für die falschen Bakterien/Parasiten werden können, die Probleme verursachen. Manchmal ist eine hypoallergene Diät erforderlich. Diese Diäten enthalten Proteinquellen, die für Ihr Haustier oft unbekannt sind und können daher Empfindlichkeiten reduzieren.