Der Lebenszyklus des Flohs
Unsere Haustiere haben zwei Arten von Flöhen. Wir unterscheiden zwischen dem Hundefloh (Ctenocephalides Canis) und dem Katzenfloh (Ctenocephalides Felis). Der häufigste Floh (sowohl bei Hunden als auch bei Katzen!) ist der Katzenfloh.
Nachdem ein Flohweibchen eine Blutmahlzeit von seinem Wirt aufgenommen hat, legt es Eier. Diese Eier (Dutzende davon) fallen aus dem Fell und landen in Ihrem Haus. Nach 2 bis 4 Tagen schlüpfen aus den Eiern Larven. Diese kriechen in die Ecken Ihres Hauses und ernähren sich vom Kot erwachsener Flöhe. Nach einigen Wochen verpuppen sich die Larven. Die Puppen schlüpfen später unter dem Einfluss von Vibrationen (bis zu 1,5 Jahre später!). Weitere Informationen finden Sie in diesem kurzen Video.
Wenn Sie oder wir also einen oder mehrere Flöhe bei Ihrem Haustier finden, besteht eine gute Chance, dass sich in unmittelbarer Nähe des Tieres noch viele weitere (potenzielle) Flöhe befinden. Es ist also buchstäblich die Spitze des Eisbergs, was Sie bei Ihrem Hund/Ihrer Katze finden.
Warum bekämpfen?
Die Hauptbeschwerde, die Besitzer bei einem Flohbefall haben, ist Juckreizbeschwerden. Die Bisse in der Haut eines Hundes oder einer Katze verursachen Juckreiz und Reizungen.
Neben Juckreizbeschwerden können Flöhe auch Bandwurmeier übertragen. Wenn ein Hund oder eine Katze einen infizierten Floh leckt, kann es zu einer Bandwurminfektion kommen. Auch Kinder können sich auf diese Weise mit einem Bandwurm infizieren.
Manche Tiere reagieren überempfindlich auf den Speichel des Flohs. Dies führt zu einer Flohallergie entstehen kann. Tiere mit dieser Erkrankung beißen sich auf (sogar bis zur Blutung!). Ein einziger Flohbiss kann ausreichen.
Flohbekämpfung
Nachdem Sie das oben Gesagte gelesen haben, werden Sie verstehen, dass eine gute Flohbekämpfung wichtig ist. In unserer Praxis verfügen wir über eine breite Palette moderner und sicherer Mittel, um Ihr Haustier vor diesen lästigen Tieren zu schützen. Wir haben Pipetten, Bänder, Sprays und Tabletten zur Verabreichung. Besuchen Sie eine unserer Filialen für eine individuelle Beratung für Ihr Haustier und Ihre Situation.
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Zecken
Zecken sind kleine blutsaugende Parasiten, die Spinnen ähneln. Da sie nicht nur Blut saugen, sondern auch Blut injizieren können, können sie verschiedene Krankheiten auf Menschen und Tiere übertragen. Lyme-Borreliose und Babesiose sind zwei Krankheiten, die aufgrund wechselnder Temperaturen und eines höheren Zeckenbefalls immer häufiger auftreten.
Entwurmen
Hunde können unter Würmern leiden. Diese leben im Körper des Hundes und nehmen Nährstoffe auf, die der Hund selbst benötigt oder stören Körperfunktionen. Dadurch sind sie schädlich für die Gesundheit des Hundes. Darüber hinaus handelt es sich bei Würmern um eine Zoonose, das heißt, sie können auf den Menschen übertragen werden. Daher ist es wichtig, auf eine gute Wurmbekämpfung zu achten. Im Folgenden erklären wir kurz die häufigsten Würmer.
Der Spulwurm
Der Spulwurm oder Toxocara canis ist der häufigste Wurm bei Haustieren. Der Spulwurm lebt im Dünndarm des Hundes. Es handelt sich um einen runden Wurm mit einer Länge von mehreren bis 15 cm. Sie haben eine gelblich-weiße bis rosa Farbe und sind im Kot oft nicht sichtbar, manchmal jedoch im Erbrochenen. Im getrockneten Zustand sehen sie aus wie aufgerollte Gummibänder. Spulwürmer können über kontaminierte Oberflächen, durch Rollen im Gras, durch Schnüffeln oder durch den Verzehr infizierter Mäuse aufgenommen werden. Die Larven des Spulwurms wandern durch den Körper. Sie können bei unseren Hunden, aber auch beim Menschen Schäden an Organen wie der Lunge verursachen. Gelangen sie beispielsweise in die Augen von Kindern, kann dies zu Sehstörungen führen. Um Problemen mit einem Wurmbefall vorzubeugen, ist es wichtig, Hunde zu entwurmen, Hundekot sofort zu entfernen, Hunde nicht auf Kinderspielplätzen rauszulassen, Sandkästen so zu verschließen, dass Tiere nicht hinein gelangen können, und sich gründlich die Hände zu waschen.
Der Bandwurm
Ihr Hund kann sich durch das Lecken von Flöhen oder Läusen mit Bandwürmern infizieren, da diese Parasiten die Zwischenwirte des Bandwurms sind. Aber auch durch den Verzehr von Beutetieren wie Mäusen und/oder Ratten. Er lebt im Dünndarm des Hundes, sein Kopf ist mit Widerhaken an der Darmwand befestigt. Immer wenn ein Eisegment reif ist, lassen sie es los und kriechen in Richtung Anus. Sie sind im Kot sichtbar oder haften an den Haaren rund um den Anus. Der Hund leidet hauptsächlich unter Juckreiz im Bereich des Anus, er kann Schlitten fahren oder mit dem Hintern auf dem Boden rutschen. Es gibt auch den Fuchsbandwurm und den Hundebandwurm. Der Fuchsbandwurm kommt hauptsächlich in Mittel- und Osteuropa vor, aber auch in Limburg, den belgischen Ardennen, Deutschland und einem Teil Frankreichs. Im Gegensatz zum normalen Bandwurm ist der Fuchsbandwurm gefährlich für Mensch und Tier
Andere Würmer
Es gibt noch viele weitere Würmer, die bei Ihrem Hund auftreten können. Wie Hakenwürmer, Peitschenwürmer, Herzwürmer. Wenn Sie mehr Informationen über diese Würmer erfahren möchten, werfen Sie bitte einen Blick darauf https://www.licg.nl/honden/wormen-bij-de-hond/.